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Lange, musikerfllte Oktobernacht
Erfolgreicher Rocktober in Neuenkirch
Die 9. Auflage des Rocktobers in Neuenkirch stand einmal mehr unter einem
guten Stern. Musikfreunde aus nah und fern strmten am letzten Samstag-abend
in Scharen zum Festivalgelnde beim Pfarreiheim in Neuenkirch, um sich von der
einmaligen Atmosphre in den Bann ziehen zu lassen.
Rund 1700 Personen liessen es sich am letzten Samstagabend nicht nehmen, nach
Neuenkirch zu kommen, um sich mit einer langen, musikerfllten Nacht konfrontiert
zu sehen. "Ein echt gelungener Anlass", freut sich der Marketing und Medien-verantwortliche
des Organisators "Jugend Aktiv", Andr Gabriel. Seitens des OK's knnte die
Zufriedenheit kaum grsser sein, sagte er.
Bunte Mischung
An musikalischer Vielfalt fehlte es am Rocktober wahrlich nicht. Die einen
tanzten sich die Seele in der prchtig dekorierten Turnhalle aus dem Leib, wo
satter DJ-Sound aus den Boxen drhnte. Andere wiederum standen wohl eher auf
bewhrte, hausgemachte Rock-Klnge, mit dem vier verschiedene Interpreten im
Pfarreiheimsaal aufwarteten.
Mit von powervoll bis lieblich wechselnden Rock-Tracks waren die vier Ettiswiler
der Gruppe "Suddendaze" fr die Erffnung des Konzertes besorgt. Nach einjhriger
Pause waren sie in Neuenkirch am Rocktober erstmals wieder zu hren. Die bodenstndigen
Rhythmen und Melodien des England-Nidwaldners, "Reto Burrell", hatten was ganz
eigenes, Vertrumtes an sich. Mit Gitarre und eingehendem Gesang sorgte Burrell
im Publikum immer wieder fr Begeisterung. War nun kaum mehr mit einer Stimmungssteigerung
zu rechnen, so schafften es die vier Stadtluzerner der Gruppe "Gosh" dennoch.
Ihre Stcke im groovy und funky Sound liess den Puls der Zuhrerinnen und Zuhrer
nochmals in die Hhe schnellen. Die Zeit verging, der Abend neigte sich schon
bald dem Ende zu, als sich "Cut" die Ehre gab. Der verfhrerische Soulgesang
und die leichten Jazzmelodien der fnf Jazz-Funker aus Luzern hatten es in sich.
Der Schnitt, von welchem sie vielleicht ihren Namen ableiten, begrenzte nicht
ihren Stil, sondern vielmehr ihren Inhalt, was den markanten Unterschied zu
den anderen Interpreten ergab.
Gewollt weniger Besucher
Im Gegensatz zum letzten Jahr waren am diesjhrigen Rocktober weniger Besucher
auf dem Festivalgelnde anzutreffen. Den Besucherinnen und Besuchern drfte
dies insbesondere an der grsseren Platzvielfalt in allen Lokalitten aufgefallen
sein. Dabei sei man besonders auf die Reaktionen der Besucher eingegangen, welche
sich oftmals ber mangelnde Platzverhltnisse usserten, sagt Andr Gabriel.
Nach den letztjhrigen ber 2000 Besucherinnen und Besuchern hat man sich im
OK entschieden, die Besucherzahl auf rund 1800 herunterzusetzen. Eine Zahl,
die allerdings dieses Jahr nur ganz knapp nicht erreicht werden konnte. Die
Stimmung sei am Festival noch nie so friedlich gewesen wie am letzten Samstag,
was durchaus auch auf die reduzierte Besucherzahl zurckzufhren sei, war auf
Anfrage zu erfahren. Den Organisatoren gehe es aber nicht darum, mit mglichst
vielen Eintritten mglichst viel Geld zu machen, sondern den Gsten ein Wohlbefinden
am Rocktober zu bieten, meinte Andr Gabriel ganz besucherbezogen.
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